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Klaus Heilmann war Arzt und Universitätsprofessor, Risikoforscher und Kommunikationsexperte. Heute ist er vornehmlich publizistisch tätig.
Als Wissenschaftler führten ihn Forschungs- und Lehrtätigkeiten nach Schweden, Spanien, in die Sowjetunion und vor allem in die USA, wo er an verschiedenen Universitäten Gastprofessuren innehatte. Von 1978-1983 war er Visiting Professor am Baylor College of Medicine, Houston, Texas, USA, von 1983-1988 Consultant Scientist am Institute for Medical Engineering, University of California, Los Angeles, USA.
Heilmann veröffentlichte mehr als 30 Bücher zu medizinischen und gesundheitstechnologischen sowie gesellschaftspolitischen Themen, in denen er sich besonders mit den Sprachbarrieren und Verständigungsschwierigkeiten in der heutigen Industriegesellschaft beschäftigt. Die meisten seiner wissenschaftlichen Bücher wurden in fremde Sprachen übersetzt, viele waren internationale Bestseller und Trendsetter. Neben seiner publizistischen Arbeit übte er im In- und Ausland auch eine rege Vortragstätigkeit aus.
Als Risikokommunikator entwickelte er gemeinsam mit dem amerikanischen Professor für Medizintechnik und Epidemiologie John Urquhart 1983 nach dem Vorbild der Richterskala für Erdbeben eine „Sicherheitsskala“ für technisch-zivilisatorische Risiken.
Über zwei Jahrzehnte beriet er nationale und internationale Unternehmen, Verbände und Organisationen in Risiko- und Kommunikationsfragen, so auch (1986/87) die deutsche chemische Industrie nach dem Chemiebrand in Schweizerhalle (Basel) und die deutsche Energiewirtschaft nach Tschernobyl.
Heilmann war Film- und Fernsehproduzent, Drehbuchautor und Formatentwickler. Vier Jahre lang moderierte er im deutschen Fernsehen einen wöchentlichen Expertentalk "Gesundheit".
Klaus Heilmann ist unabhängiger Publizist. Er gehört keiner wissenschaftlichen oder literarischen Gesellschaft und keiner Partei oder gesellschaftlichen Vereinigung an. Er lebt und arbeitet abwechselnd in München und der toskanischen Maremma.